Wenn ein geliebter Mensch oder ein geliebtes Tier stirbt, dann bricht nicht selten für die Hinterbliebenen die ganze Welt zusammen. Wie kann man damit umgehen? Was du durchmachst, wenn du jemanden verlierst und wie du damit fertig werden kannst, erfährst du in diesem Videoclip mit Dr. Katharina Tempel, Diplom-Psychologin und Expertin auf dem Gebiet der Positiven Psychologie.

Der Verlust eines geliebten Menschen oder Tieres ist nicht einfach und kann langfristige Auswirkungen auf uns haben. Wenn wir jedoch die verschiedenen Trauerphasen besser verstehen und erkennen können, kann es uns dabei helfen, diese schwierige Zeit zu überwinden.

Kannst du dich mit einer der Trauerphasen, die hier beschrieben werden identifizieren? Welche Phasen hast Du schon einmal durchgemacht? Vielleicht findest du es schwer, eine bestimmte Phase zu überwinden? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

Viele Menschen glauben das Sterben und Tod etwas leitvolles ist. Und viele Menschen glauben auch, dass das gar nicht beeinflussbar ist, also das Sterben immer weh tut, oder das man am Lebensende immer Luftnot hat. Viele die schon einmal ein schweres Sterben miterlebt haben fühlen sich dann oftmals bestätigt.

Dank der Palliativmedizin lassen sich bei den allermeisten Patienten die Beschwerden gut kontrollieren. [Mehr dazu im Video]

Der Palliativmediziner und Beststeller-Autor Prof. Sven Gottschling leitet das Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie an der Universitätsklinik im saarländischen Homburg.

Wenn wir sterben, was verändert sich in unserem Körper? Die Atmung, der Blutkreislauf und das Bewusstsein – sie alle hören auf zu arbeiten. Aber wie läuft dieser Prozess eigentlich ab?

Während wir sterben, passieren im Körper verschiedene Prozesse, die eindeutige Zeichen eines nahenden Todes sind. Diese sind gut erforscht und wir wissen einiges darüber, was genau in uns in diesen letzten Stunden beim Sterben geschieht. Je nachdem, welches Organ am geschädigsten ist, kann die Reihenfolge der Sterbeprozesse natürlich variieren, aber dies hier ist eine allgemein gut gebräuchliche Übersicht darüber, was beim Sterben genau geschieht.

Was ist Ihre Meinung zum Tod? Haben Sie Angst vor dem Sterben? Sind sie neugierig, was nach dem Tod passiert? Teilen Sie uns Ihre Gedanken in den Kommentaren unter diesem Beitrag mit!

Schicksalsschläge betreffen uns alle. Elisabeth Kübler-Ross beschreibt in den fünf Phasen der Trauer, wie wir mit Themen wie Verlust und Tod umgehen.

5 Phasen der Trauer in Kürze:

  1. Leugnen: Es kann nicht wahr sein!
  2. Zorn: Wer hat mir das angetan?
  3. Verhandeln: Wie kann ich es wieder gut machen?
  4. Depression: Ich kann es nicht abwenden!
  5. Akzeptanz: Ich akzeptiere die Situation.

5 Phasen der Trauer – worum geht es?

  • Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen und gerade die Tiefen sind oftmals schwer zu verdauen! Elisabeth Kübler-Ross, eine 2004 verstorbene schweizerisch-amerikanische Psychiaterin, setzte sich in ihrem 5-Phasen-Modell mit dem Thema Sterben auseinander. Dabei lässt sich das Modell sowohl auf Betroffene als auch auf Angehörige anwenden.
  • Das Modell bezieht damit die soziale Umwelt ein und kann im Trauerprozess eine Hilfe und Orientierung für die Begleitung der Trauerphasen sein.
  • Abzugrenzen von dem Modell von Kübler-Ross sind die vier Trauerphasen nach Verena Kast, die sich jedoch stark an dem Modell anlehnen. Sowohl Kast als auch Kübler-Ross betonen, dass jede Trauerphase individuell unterschiedlich verlaufe und der Übergang fließend sei.
  • Auch wenn sich der Prozess des Trauerns an das Sterben anlehnt, so kannst du die Phasen auch genauso gut auf den Verlust einer Partnerschaft oder das abrupte Ende einer engen Freundschaft beziehen. Immer dort, wo es um einen schmerzlichen Einschnitt in deinem Leben geht, wirst du mit vergleichbaren Phasen der Trauer konfrontiert.
  • In unserer Beschreibung der fünf Phasen eines Trauerprozesses wenden wir das Modell auf eine schwere, unheilbare Krankheit an.

5 Phasen der Trauer: Der Weg vom Leugnen bis zur Akzeptanz

1. Leugnen

In der ersten Phase bekommst du die Nachricht, dass du an einer unheilbaren Krankheit leidest. Du willst die Nachricht absolut nicht wahrhaben und auch die trauernden Angehörigen leisten oft starken Widerstand, sich der Tatsache zu stellen. “Wahrscheinlich handelt es sich um eine Verwechslung oder eine Fehldiagnose!“, so die Gedankengänge.

2. Wut

In der zweiten Phase rücken die Gefühle in den Vordergrund. Zorn und Wut stellen sich ein! Der Schmerz eines bevorstehenden Todes lässt uns in diverse Richtungen argumentieren. Die Ärzte, Gott, das Universum – wir versuchen den Frust an einem Schuldigen festzumachen. Wir neigen in dieser Phase zu unüberlegten Kurzschlussreaktionen wie Hass-Mails oder wilden Vorwürfen an unsere Mitmenschen.

3. Verhandeln

Diese Phase ist oft eng verzahnt mit Phase Eins und beschreibt den Wunsch, das eigene Schicksal mit bestimmten Handlungen abwenden zu können. Zum Beispiel versprichst du dir, ab jetzt immer gesund zu essen, das Rauchen einzustellen oder schlechte Angewohnheiten abzustellen. Getreu dem Motto: “Ich tue etwas Gutes und bekomme dafür etwas Gutes zurück.” Die Krankheit wird als eine Art Strafe für schlechtes Benehmen aufgefasst.

4. Depression

Ab jetzt gibt es kein Zurück mehr. Nachdem man sich längere Zeit erfolglos gewehrt hat, wird die Wucht der Bedrohung jetzt als unvermeidbar angesehen. Dies lässt uns resignieren. Du fühlst dich schwach, allein und hilflos. Trauernde Angehörige können oft selber mit der Situation nicht umgehen und sind ebenfalls depressiver Stimmung.

5. Akzeptanz

Mit der Zeit machst du deinen Frieden mit der Diagnose und versuchst, deinen Alltag angenehm zu bewältigen. Du lernst, das Leben zu schätzenund nutzt die verbleibende Zeit –  so gut es geht! Auch bist du jetzt in der Lage, trauernde Angehörige, die noch nicht so weit sind, mit deiner reifen Einstellung zu beruhigen und Trost zu spenden.

Aber natürlich gibt es auch bei dir immer mal wieder Momente, in denen du sehr traurig und verzweifelt bist. Das ist menschlich und auch besser für deine Seele, als alles in dich hineinzufressen.

Das Sterben ist nicht etwas, mit dem sich die meisten Menschen gerne auseinandersetzen. Jedoch ist es ein Thema, das uns alle irgendwann betrifft. Um unsere Liebsten in der Zeit der Trauer um uns von der Belastung der Kosten und Organisation der Bestattungs zu entlasten, macht es Sinn, sich früh mit dem Thema unserer eigenen Beerdigung zu befassen und einen Vorsorge Plan auszuarbeiten.

Das Trauerhaus Sobotta in Essen hilft Ihnen gerne dabei, all Ihre Fragen zu beantworten und mit Ihnen gemeinsam und auf individuelle Art einen Sterbe-Vorsorge Plan zu erstellen. Fordern Sie jetzt hier ein kostenloses Beratungsgespräch mit uns an.